Veranstaltungen
15.09.10 15:00 Uhr: Perlen des Glaubens - Einführung, Übungen, Austausch
Newsletter
Perlen des Glaubens im Juli - geh aus, mein Herz und suche
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe „Perlen des Glaubens“-Freunde!
Im Sommer geht alles ein wenig langsamer, ein wenig genießerischer. Viele freuen sich an Wetter, Urlaub oder daran, dass weniger zu tun scheint. Sommer lässt Zeit, sich selbst zu sehen, sich selbst zu suchen, sich am Leben und an der Fülle zu berauschen. Sommer lässt Zeit, das Herz und die Gedanken auf Reisen und ins Träumen zu schicken. Vielleicht liegt es an den langen hellen Tagen, dem (zumeist) guten Wetter oder an der freien Zeit, dass sich gerade im Sommer die Menschen aufmachen, den Blick schweifen lassen und das Herz für Neues öffnen. Das suchende Herz mag in diesen hellen Tagen, dann nicht ängstlich auf dem Weg sein, sondern neugierig auf das, was kommen mag, auf das, was Gott mir über den Weg schickt und voller Vertrauen.
Mit dem Perlenband in der Hand lassen sich im Urlaub dann vielleicht andere Erfahrungen machen als im Alltag. Die goldene Gottesperle lässt mich neue Schätze in meinem Leben entdecken, ich kann der Stille einmal standhaft gegenübertreten, das Ich darf im Zentrum stehen und ich lege den Fokus auf mich selbst. Die Taufe erfahre ich neu bei einer Wattwanderung und der heiße Sand des Strandes versengt die Fußsohlen, erinnert an die Zeiten, wo ich nicht leichtfüßig durch mein Leben getänzelt bin. Gelassen begegne ich dem Regen, der nun zum xten Mal die Urlaubstage verwässert und mich dann doch freudvoll in die nächste Pfütze springen lässt. Liebe begegnet mir neu, erneuert sich im zugewandten Gegenüber oder lässt mich meinen Geheimnissen nachspüren, die ungezählt in mir wohnen. Sternenklare Nächte in den Bergen und an den Küsten lassen mich Einsamkeit spüren und das vermissen, was nicht mehr ist. Begegnungen, Erlebnisse, das Überwinden eigener Grenzen, der Mut zu Neuem lassen mich Kraft schöpfen für einen Neustart nach dem Urlaub mit dem Segen Gottes als Energiespeicher für lange Tage.
Alles nur Beispiel! Wie haben Sie sich im Urlaub mit dem Perlenband auf die Suche gemacht? Schreiben Sie mir – ich freue mich drauf und bin gespannt.
Auf die Suche schickten auch Anthony Wootton und Torill Glimsdal ihre Herzen und ihren Geist. Torill Glimsdal, eine norwegische Künstlerin, die schon seit einigen Jahren in Deutschland lebt, kennt die „Perlen des Glaubens“ schon lange. In einem norwegischen, kirchlichen Sommercamp besuchte Sie einen Kurs des Bischofs Martin Lönnebo, dem Erfinder des Perlenbandes. Inspiriert von dem Perlenband schuf sie eine erste Bilderreihe zum „Kristuskransen“. Ein paar Jahre später lernte sie den Metallgestalter Anthony Wootton kennen und gemeinsam machten sie sich auf die Suche, den „Perlen des Glaubens“ künstlerische Gestalt zu geben. Wie das ging und was dabei herauskam, sehen und lesen Sie in diesem Newsletter.
Wenn Sie Ihr Herz im Spät-Sommer noch einmal auf die Suche schicken möchten, dann kommen Sie ins Ansverus-Haus nach Aumühle! Dort findet am Samstag, den 08. September ab 9.45 Uhr ein Perlen-Haus statt. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche und dem Erzbistum Hamburg steht dieser Tag und das Haus im Zeichen der „Perlen des Glaubens“.
„Perlenwege im Garten“, „Das Dunkel ausleuchten“, „Ein wüstes Zimmer“, „Wegweisung in die Stille“ sind ein paar der Themen, die sich hier suchen und finden lassen werden. Workshops, ein Gastvortrag von Propst Dr. Gorski und die Möglichkeit zum Austausch über die „Perlen des Glaubens“, den eigenen Glauben und das Leben mit dem Perlenband bilden eine Mischung, so bunt wie das Perlenband selbst. Dr. Kirstin Faupel-Drevs und ich würden uns freuen, Sie dort willkommen zu heißen.
Für diesen Sommer weiterhin eine gesegnete Zeit und Muße, das Herz auf die Suche zu schicken! Ihre
| | Sandra Peters-Hilberling, Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche |
Kristuskransen – eine Ausstellung? Eine Installation!
|
| Metallarbeiten und Bilder im Rund der Kirche |
Im März, der Winter war in Hamburg schon lange vorbei, bekam ich einen Anruf von Pfarrerin Elke Pröpstel aus dem Allgäu. Sie erzählte von einer Ausstellung zu den „Perlen des Glaubens“ in der Matthäus-Kirche in Kempten, die zwei Künstler vorübergehend dort platziert hätten. Der Kontakt zu den Künstlern war schnell hergestellt und die Bahnfahrt gebucht. Natürlich war ich neugierig darauf, wie die Perlen künstlerisch umgesetzt und gestaltet waren.
Die Matthäus-Kirche in Kempten ist eine kleine, kreisrunde Kirche. Die Bestuhlung wurde für die kurzfristige Ausstellung entfernt. Stattdessen fand ich ein „begehbares Perlenband“. Metallarbeiten von Anthony Wootton und Bilder von Torill Glimsdal bilden ein Perlenband, in dem ich mich bewege, hin zu jeder Perle und mich selbst positioniere, anstatt die Perlen zwischen meinen Finger zu bewegen. Dieser Zugang zu Perlen und ihren Themen hatte für mich eine ganz eigene Faszination, weil nicht nur meine Gedanken, sondern ich selbst in Bewegung gesetzt wurde. Ich selbst bin nicht nur Betrachterin der Kunstwerke, sondern bin genötigt mich in Bewegung zu setzen, mich in das Perlenband hineinzuweben oder mich davon zu lösen. Ich bin nicht nur Betrachterin der Bilder und der Metallarbeiten, sondern auch Entdeckerin der Perlen, die gesucht sein wollen und sich mir nicht entgegen werfen und sich mir aufdrängen. Auf der Rückseite der Bilder entdecke ich schwungvolle Wörter in norwegischer Sprache, deren Inhalt ich nur ahne, wenn ich eine Bibelstelle als Herkunftsangabe darunter finde.
|
Die Namen der Perlen und die Einladung, sich das eigene Perlenband anhand der Perlen in den einzelen Schalen der Installation zusammenzustellen |
Diese Arbeit zu den „Perlen des Glaubens“ wurde von der Norwegischen Kirche beauftragt und wird als Wander-Ausstellung durch die Gemeinden vor Ort gehen. Wichtiger Aspekt bei der Arbeit war also, dass sich die Arbeiten leicht transportieren lassen, im aufgestellten Raum für sich selbst sprechen, aber auch Erfahrungen und Entdeckungen mit dem Perlenband ermöglichen. Inzwischen ist die Ausstellung in Tunsberg eingetroffen und erste Gemeinde arbeiten damit.
![]() |
Perle der Nacht |
Es folgt ein Interview mit Anthony Wootton und Toril Glimsdal, für das Ihnen herzlich gedankt sei, ebenso auch dafür, dass Sie die Fotos für diesen Newsletter zur Verfügung gestellt haben.
Kannten Sie die „Perlen des Glauben“s bzw. den „Kristuskransen“ vor Ihrer Arbeit an diesem Projekt? Wie ist es zu ihrer Zusammenarbeit gekommen?
Vor sieben Jahren hat Torill Glimsdal Bischof Martin Lönnebo bei einem Korsvei Seminar über die „Perlen des Glaubens“ in Norwegen kennengelernt. 2004 hat sie dann die „Perlen des Glaubens“ bei einem Pfingstgottesdienst präsentiert, den Pfarrerin Elke Pröpstel in der Matthäus-Kirche in Kempten gehalten hat. Im Sommer darauf hat Torill Glimsdal dies auch bei ihrer Gemeinde in der Tingneskirche in Norwegen getan. Das daraus entstandene Echo bzw. der Auftrag der Norwegischen Kirche hat dann zu unserer Zusammenarbeit geführt.
![]() |
| Suche nach den Geheimnis-Perlen |
Wie hat sich Ihre Zusammenarbeit gestaltet? Was war das Schwierige an dem projekt? Was war leicht und beflügelnd?
Die Installation spiegelt unsere Haltung und Vorgehensweise. Wir hoffen sie ist zugänglich, vielfältig, klar, homogen und ruhig. Selbstverständlich bot dieses Projekt viele Herausforderungen und Chancen um geistig, menschlich und künstlerisch Neues zu lernen. Besonders dankbar sind wir dabei für die Unterstützung, die wir durch unseren Auftraggeber die Tunsberg Bispedomme erfahren haben und Bischof Lönnebo, dessen Idee hier interpretiert wurde.
![]() |
| Perle der Auferstehung |
Spielt das Perlenband in ihrem persönlichen Leben eine Rolle? Was bedeutet es für sie und was ist Ihnen besonders wichtig an diesem Projekt?
In dem Begleitheft zu den „Perlen des Glaubens“ steht: „Gebetsbänder gibt es in vielen Religionen.“ Das heißt vieles ist dem „Kristuskransen“ vorausgegangen und eine weitere Entwicklung findet auch immer noch statt. Jeder entscheidet für sich, was im persönlichen Leben eine Rolle spielt und wie viel er oder sie davon preisgibt und publik macht. Alle Christen kennen Jesu Aussage vom Beten im Verborgenen aus Matthäus 6, 6.
Diese Projekt ist ein Wagnis: Wir nehmen etwas Intimes und Persönliches in Form des „Kristuskransen“ und inszenieren ihn großräumig. Wir lassen die Perlen nicht durch die Finger laufen, sondern laufen zwischen den Perlen, Nicht wir bewegen die Perlen, sondern die Perlen bewegen uns, von Station zu Station. Wenn wir es zulassen, sind wir immer wieder aufs Neues mit der Frage konfrontiert: Welche Rolle spielen die Themen der Perlen und welche Rolle spielt Reflektion, Meditation und Gebet in meinem Leben?
|
| Gottesperle |
Wie würden Sie Ihr Projekt beschreiben?
Diese Ausstellung bildet einen Rahmen für Martin Lönnebos meditativen „Kristuskransen“, wie die „Perlen des Glaubens“ in Norwegen heißen. Die Besucherin und der Besucher wird eingeladen sich zwischen achtzehn freistehenden Elementen zu bewegen und sich in einen Prozess des Verbindens, des Sammelns und des Nachdenkens zu begeben.
Die Kirche hat eine Tradition durch die Arbeit von Künstlerinnen und Künstlern zu sprechen. Die gemalte Fläche und die einfache Schale waren unter den allerersten menschlichen Ausdrücken metaphysicher und geistlicher Gedanken.
Das Feierliche in Farbe und Text steht den schlichten dunklen Formen des Stahls gegenüber. Diese Arbeit sollte der Erneuerung des Christlichen im Alltag dienen und zu einem immer tiefer werdenden Gottesbewusstsein führen.
![]() |
| Ich-Perle |
Neuigkeiten
Werkstattbuch
Ob mit Kindern, Konfirmanden, Gemeindegruppen oder in der Schule – dieses Buch bietet vielfältige Anregungen, um mit den „Perlen des Glaubens“ zu arbeiten. Entstanden aus dem Erfahrungsschatz der Herausgeberin Dr. Kirstin Faupel-Drevs und in Zusammenarbeit mit einem ökumenischen Autorenkreis werden erprobte Konzepte für die Arbeit in unterschiedlichen Zielgruppen vorgestellt. Ein Anhang mit farbigen Meditationsbildern von Susanne Pertiet und Arbeitshilfen auf einer CD-Rom erleichtern den kreativen Zugang und die eigene Arbeit mit dem Perlenband.
Ab Oktober 2007 erhältlich
€ 17,95
Bis zum 30.09.2007 zum Subskriptionspreis von
€ 14,95
DIN A4 Plakat im Download
„Perlen des Glaubens“- Veranstaltungen online
Unter der Rubrik “Download” finden Sie auf unserer Homepage nicht nur die Graphik des Perlenbandes, sondern inzwischen auch ein DINA 4 Plakat, das Sie in Ihren Gemeinden einsetzen können, um für Ihre eigenen „Perlen des Glaubens“-Veranstaltungen zu werben. Machen Sie gerne kostenlos davon Gebrauch, aber melden Sie sich mit Ihren Veranstaltungen bei uns, damit wir Sie auch auf unserer Homepage unter „Veranstaltungen“ führen und für Sie werben können.
Formalia
Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie sich auf der „Perlen des Glaubens“ – Homepage als Abonnentin bzw. als Abonnent angemeldet haben. Auf dieser Homepage finden Sie alle wichtigen Informationen zu den „Perlen des Glaubens“ und Anregungen für das Leben, Beten und Arbeiten damit. Dort können Sie sich gegebenfalls auch wieder als AbonnentIn abmelden.
Der „Perlen des Glaubens“-Newsletter wird herausgegeben vom Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche. Das Amt für Öffentlichkeitsdienst ist eine unselbständige Einrichtung der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche. Die Nordelbische Ev.- Luth. Kirche ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechtes. Sie wird vertreten durch die Kirchenleitung. Vorsitzender der Kirchenleitung ist Dr. Hans-Christian Knuth, Bischof zu Schleswig.
Links zu den genannten Partnern
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.








