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Joachim Zierke - Autor von "Perlenzeit" - nun auch online
Eingestellt am: 17.01.2012

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11.02.12 11:00 Uhr: Perlen des Glaubens - ein Werkstatttag

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Perlen des Glaubens im April - Neues entsteht

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

liebe „Perlen des Glaubens"-Freunde!

 

 „Österliche Freudenzeit" werden diese Wochen nach Ostern genannt. In uns und der Welt hallt noch das Ostergeschehen nach: Christus ist wahrlich auferstanden! Das Grab Jesu wird leer aufgefunden, aber verlassen hat er diese Welt und seine Menschen nicht. Er ist auferstanden und begegnet ihnen und uns, ohne dass wir ihn gleich erkennen, aber so dass die Begegnung nachhallt und uns verändert zurücklässt.

Nehme ich mein Perlenband zur Hand, dann umfasse ich in diesen Tagen noch einmal die Perle der Nacht und die fünfte Perle der Stille. Nach dem Lärm um Jesu Verurteilung und der Kreuzigung macht sich ungewohnte Stille breit. Jesus wird zu Grabe getragen und die Stille hält weiter an. Sie ist nicht beruhigend und erlösend, sondern wie angehaltener Atem und gefüllt mit Trauer, Versagen und Verzweifelung. Bevor sich die bedrohliche Stille aber in den Herzen der Menschen festsetzen kann, finden wir das Grab leer, hören wir von seiner Auferstehung und davon, dass unser Weg mit ihm weder an seinem noch an unserem Grab endet. Mit der letzten Perle der Stille zwischen den Fingern spüre ich der stillen Freude und Ruhe nach, die dieses Vertrauen auf Gottes Nähe und die Nähe seines Sohnes in mir schafft. Wer weiß, vielleicht begegnet er mir in diesen Tagen?

In der Bibel lesen wir, wie Menschen dem auferstandenen Jesus begegnen. Sie erkennen ihn erst spät, zweifeln und müssen ihn berühren oder er selbst muss sich zu erkennen geben. Diese Begegnungen führen aus der stillen Verzweiflung und Trauer, hin zu neuem Glauben und Vertrauen. Mit neuem Mut machen sich die Menschen auf dem Weg, um von dem zu erzählen, was sie erlebt haben. Sie handeln in Jesu Auftrag und gehen hin, um alle Völker der Welt zu Jüngern zu machen.

Die Perle der Auferstehung steht auch dafür ‑ für den Mut etwas Neues zu beginnen, für die Gewissheit, dass Gott uns dabei begleitet. Ein Neubeginn ist manchmal nötig um Altes hinter sich lassen zu können. Aber auch ohne das Gewohnte und Vertraute zu lassen, bereichert Neues mein Leben. Ich finde, dass gerade auch die Zeit nach Ostern mit dem beginnenden Frühling, die Zeit ist, die zu Neuem herausfordert. Mit dem Ostergeschehen und dem Vertrauen auf Gott im Herzen und dem grünenden und sprießendem Leben um mich herum, kann ich Neues und schon ewig Geplantes besser angehen als an einem grauen Neujahrsmorgen!

Natürlich hat es einen guten Grund, dass ich Ihnen hier ein Loblied auf die Entstehung von Neuem singe. Bei den „Perlen des Glaubens" entstehen gerade zwei neue Projekte. Zum einen wird in den nächsten Tagen die neue CD von Clemens Bittlinger fertig. Gemeinsam mit Kirstin Faupel-Drevs gibt er eine CD mit Liedern und Texten zu den „Perlen des Glaubens" heraus. Auf dem Kirchentag in Köln wird er die Lieder gemeinsam mit seiner Band vorstellen. Mit ihren Texten sind auf der Bühne auch Kirstin Faupel-Drevs und Anselm Grün live dabei. Mehr zu dieser CD finden Sie weiter unten im Interview mit Clemens Bittlinger und Kirstin Faupel-Drevs.

Neben einer neuen CD arbeiten wir an einem Werkstattbuch zu den „Perlen des Glaubens". Menschen, die bereits mit den Perlenbändern in ihrer Gemeinde gearbeitet haben, sind die Autorinnen und Autoren dieses Buches. Alle Beiträge sind praxiserprobt und sollen inklusive Arbeitsanleitungen und Materialien zur Verfügung gestellt werden. Auf dem Kirchentag in Köln zeigen wir schon wie es aussehen wird, erscheinen wird es aber erst im Herbst.

Apropos Kirchentag: Die Perlen des Glaubens haben natürlich einen Stand auf dem Markt der Möglichkeiten. Über einen Besuch von Ihnen würde ich mich freuen. Außerdem gibt es Workshops und Konzerte zum Perlenband ‑ mehr darüber im Mai-Newsletter.

Bis dahin -  eine gesegnete österliche Freudenzeit

Ihre

Sandra

Peters-Hilberling

Projektleiterin

„Perlen des Glaubens"

Amt für Öffentlichkeitsdienst der

Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche

 

Die Lieder-CD von und mit Clemens Bittlinger

Perlen des Glaubens - Lieder und Texte

 

Clemens Bittlinger (48) stellt seine neue CD auf dem Kirchentag in Köln vor. Sie heißt „Perlen des Glaubens - Lieder und Texte". Inspiriert wurde der christliche Liedermacher durch das Perlenband „Perlen des Glaubens", das er im letzten Sommer kennen gelernt hatte und das ihn fasziniert. „Vieles im Glauben ist vage, aber mit den Perlen des Glaubens habe ich, im wahrsten Sinne, etwas in der Hand, das mir hilft mein Leben zu überdenken", sagt der Musiker und Pastor.

Gemeinsam mit Kirstin Faupel-Drevs, die schon lange mit dem Perlenband lebt und arbeitet hat er die CD entwickelt. Die Pastorin, die in Aumühle bei Hamburg ein Haus der Stille führt, ist Autorin und Sprecherin der 13 Texte. Sie erzählen von einem Menschen, der auf der Suche nach dem Wichtigsten im Leben ist. Mit dem Perlenband in der Hand macht der sich auf die Suche ‑ Perle für Perle.

In den 13 Liedern der CD greift Bittlinger diese Suche auf. Poetisch, aber eingängig sind seine Liedertexte, klangvoll und rhythmisch seine Musik. „Die Arbeit an dieser CD war großartig. Richtige kleine Schätze sind dabei entstanden", sagt der Liedermacher und freut sich schon auf den Kirchentag in Köln, denn dort wird er sie vorstellen.

Die CD „Perlen des Glaubens - Lieder und Texte" von Clemens Bittlinger ist ab Juni 2007 im Handel erhältlich. Sie kostet 17,95 € und enthält ein Booklet mit Liedertexten. Auf dem Kirchentag in Köln wird sie zum Einführungspreis von 15,- Euro angeboten.

Für die Arbeit in Gemeinden wird außerdem ein Notenbuch zu den Liedern erscheinen. Es wird voraussichtlich für 8,- Euro erhältlich sein.

 

 

 

 

Interview mit Clemens Bittlinger

Woher kennst du die "Perlen des Glaubens"? Wo sind sie dir das erste Mal begegnet?

Ich habe die „Perlen des Glaubens" im Rahmen einer Sommerfreizeit im letzten Jahr kennen gelernt. Ein Kollege hatte sie dabei und ich war sofort überzeugt und angetan von der Idee, die dahinter steckt.

Was ist für Dich das Besondere und das Wichtige an diesem Perlenband?

Das Besondere ist, dass man etwas in der Hand hat. So vieles im Glauben ist vage, basiert auf Hoffnungen, Sehnsucht und Überzeugungen. Mit den "Perlen" habe ich etwas, was ich anfassen kann, woran ich mich festhalten kann. Ich kann damit mein Leben überdenken und meditieren. Gerade wir Protestanten sind oft so verkopft, da tut es mir gut, wenn ich auch etwas spüre und aufleuchten sehe.

Hast du selbst schon mit dem Perlenband gearbeitet?

Seit ich das Perlenband kenne, lebe und arbeite ich damit. Das wird sich nun durch das neue Album natürlich noch verstärken. Auf einer Dekanats-Tagung im letzten Herbst habe ich eine Einheit zu den „Perlen des Glaubens" gestaltet. Das war sehr schön. Ich trage das Band oft bei mir und werde dann auch angesprochen, weil es natürlich zunächst einmal kein typischer "Männerschmuck" ist.

Welche Rolle spielen die Perlen des Glaubens für deine eigene Frömmigkeit/Spiritualität?

 Für meinen Glauben ist daran wichtig, dass ich auch den Wert der zunächst wenig attraktiven Seiten meines Glaubens erkenne und schätzen lerne, wie z.B. die Zeiten der Wüste oder der Dunkelheit.

Warum wolltest Du eine CD/Lieder dazu machen? Warum hast du gerade diese Art von CD gemacht?

Ich denke, seit ich begonnen habe Lieder zu schreiben immer auch in Zyklen und Konzepten. Dies war und ist ein Konzept, ein sehr rundes Konzept, das mich sofort überzeugt hat. Wir (Kirstin Faupel-Drevs, meine Musiker und ich) erzählen die Geschichte von einem Pilger und einem Engel und haben insgesamt 13 Songs zu den verschiedenen Perlen entwickelt. Dabei sind richtige kleine Schätze entstanden und wir freuen uns darauf das Ganze in Köln gemeinsam mit Pater Anselm Grün auf dem Evangelischen Kirchentag zu präsentieren. Viele Songs werden übrigens Chor tauglich sein und es wird natürlich auch eine Notenausgabe zu diesem Album geben.

Wie ist die CD entstanden?

Kirstin und ich haben uns gegenseitig inhaltliche Impulse für die Texte geliefert. So sind im Laufe der letzten vier Monate die Songs und die Geschichte entstanden. Dann haben wir seit Februar begonnen, unter der Leitung von David Plüss das Gesamtwerk einzuspielen und aufzunehmen. Dabei haben wir mit einer Liveband im Studio gearbeitet, bei der so tolle Leute wie Ralf Gustke (Drummer der Söhne Mannheims), Luca Genta (Bass) und Klaus Bittner (Gitarren) mit gespielt haben - es ist ein sehr edles Album geworden.

 

Clemens Bittlinger ist Pastor der Ev. Kirche in Hessen und Nassau, erfolgreicher Liedermacher und Buchautor

 

 

Interview mit Kirstin Faupel-Drevs

Wie kam es zu diesem Projekt/Cd bzw. deiner Mitarbeit daran?

Ich kenne Clemens Bittlinger schon seit dem Studium in Erlangen und mag seine Lieder. Als er anfragte, ob wir gemeinsam eine CD zu den „Perlen des Glaubens" machen wollen, war ich sofort begeistert. Die Vorstellung, ihn nach so langer Zeit wieder zu sehen und mit ihm zusammen zu arbeiten, war wunderbar.

Was ist für dich das Besondere an der CD?

Musik ist eine besondere Erfahrungsdimension, die noch ganz andere Tiefendimensionen in uns erreicht. Sie ist DIE Form von Verkündigung und des persönlichen Zugangs zum Glauben. Darum heißt es ja auch: „Wer singt, betet doppelt."

Warum noch eine zweite Perlen-CD?

Die beiden CDs sind völlig unterschiedlich. Die Meditations-CD bietet schöne Andachten der Hamburger Pastorin Susanne Kaiser zu den einzelnen Perlen und musikalische Improvisationen von Claus Batzer und Leszek Zadlo. Bei der Lieder-CD ist es umgekehrt. Die Geschichte vom Pilger und seinem Engel leitet von Perle zu Perle und von Lied zu Lied. Jede Perle hat ihren eigenen Song, ihre eigene Melodie.

Wie sah deine Arbeit an der CD aus?

Ich habe mit Clemens viel über die Themen der Perlen geredet. Über das, was wir an Inhalten damit verbinden. Dadurch ist in mir die Geschichte eines „modernen Pilgers" entstanden, der sich auf die Suche macht. Eine Engelsgestalt begleitet ihn und schenkt ihm das Perlenband. So macht sich der Pilger entlang des Perlenbandes auf den Weg zu seiner Stadt des Lebens. Dabei steht ihm der Engel zur Seite und erzählt von der Bedeutung der Perlen. Die Perlen sind wie ein Schlüssel, mit dem der Pilger am Ende das Tor zu seiner Stadt aufschließen kann.

Was ist das das Besondere an dieser CD?

Ich freue mich sehr, dass es endlich Lieder zu den Perlen des Glaubens gibt. Im Rahmen meiner Kurse hatte ich bisher nur zwei Lieder zur Verfügung. Beide sind, wenn auch etwas abgewandelt oder neu vertont, auf der neuen Lieder-CD zu finden. Diese Fülle an neuen Liedern kommt besonders der Arbeit in den Gemeinden zu Gute. Von neu gestalteten Andachtsformen, stärker erfahrungsbezogenen Gottesdiensten bis hin zum Jugend-Musical ist alles denkbar und möglich. Das ist eine große Bereicherung für die Arbeit mit den „Perlen des Glaubens".

 

 

Dr. Kirstin Faupel-Drevs ist Pastorin der Nordelbsichen ev.-Luth. Kirche und Spiriutalin im Ansverus-Haus Aumühle

 

„Perlen"-Veranstaltungen im Juni

 

07.06.-09.06.2007 von 10.00 - 19.00 Uhr

„Perlen des Glaubens" - Messestand auf dem Kirchentag in Köln

Markt der Möglichkeiten, Halle 4.1

 

07.06.2007 um 11.00 Uhr

„Perlen des Glaubens" - ein Hilfsmittel bei der Suche nach eigener Spiritualität

Kirchentag in Köln

Marktplatz 1.2 auf dem Markt der Möglichkeiten in Halle 4.1

 

07.06.2007 um 14.00 -15.00 Uhr

Beten lernen mit den „Perlen des Glaubens"

Einführung und kleine Übungen

Halle des Wortes auf dem Kirchentag in Köln

mit Jens Ehebrecht-Zumsande und Dr. Kirstin Faupel-Drevs

 

14.06.2007

Leben mit den Perlen des Glaubens - Vertiefungskurs

Ansverus-Haus Aumühle

 

15.06.-19.06.2007

recreatio - Kloster auf Zeit mit den Perlen des Glaubens

Ansverus-Haus Aumühle

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf der "Perlen des Glaubens"-Homepage auf Veranstaltungen.

 

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